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Rauhnächte und Jahresabschluss

Dieses Jahr habe ich mich an die Rauhnächte gewagt, und ja, es flößt mir schon manchmal Respekt ein, wenn ich mir der Wirkung meiner Träume auf die nächsten 12 Monate bewusst werde. Das Gute ist, dass ich mit meinem Bewusstsein in diesen Tagen aktiv das kommende Jahr mitgestalten kann, indem ich achtsam bin mit mir und meiner Umwelt und meine Gedanken beobachte und lenke.



Die Rauhnächte sind die Nächte vom 24. Dezember– 6. Jänner, mancherorts wird auch am 21.12. schon begonnen. In dieser Zeit geht es darum, sich zu öffnen für andere Dimensionen und Welten und Rückschau zu halten sowie Visionen zu entwerfen. Ich bin keine Expertin in diesem Thema, korrigiert mich gerne bei groben inhaltlichen Fehlern.

In diesen Tagen steht die Zeit irgendwie still und es bietet sich uns die Möglichkeit, ruhig zu werden und Innenschau zu halten. Das mache ich sowieso gerne und so hat meine neue Erfahrung gestartet.

Heute, am 27.12., sind wir bei der 3. Rauhnacht (26.12. 24 Uhr bis 27.12. 24 Uhr), und das Thema ist „sich öffnen“. Offen sein für neue Gedanken und Erkenntnisse und ausbrechen aus dem schnellen Einordnen von Erlebnissen in Kategorien. Sich überraschen lassen und sich darauf besinnen, was JETZT gerade ist. Meine Träume sind kindbedingt fragmentartig, aber ich notiere sie mir trotzdem, genauso wie das Wetter, meine Stimmung und meine Begegnungen an diesem Tag. Im kommenden Jahr ist es dann wichtig, immer erst NACH dem betroffenen Monat in das Traumtagebuch zu schauen, um unbeeinflusst zu sein, und darauf freue ich mich schon sehr! Und in diesen Tagen jetzt ist es schön, immer eine „Mission“ für den Tag zu haben.


Jahres-Resümee

In der ersten Rauhnacht wird Altes abgeschlossen und die Räume werden geräuchert. Dieses Thema mag ich sehr, weil dieses Loslassen von Erlebtem oder belastenden Mustern so erleichternd ist. Und es macht mir gleichzeitig bewusst, wie viel ich im vergangenen Jahr gelernt habe. Ich darf es ablegen und somit Platz für Neues schaffen. Das motiviert mich ungemein und hat meine Aufmerksamkeit verdient.

Das Buch, das mich durch die Rauhnächte begleitet, ist von Valentin Kirschgruber: „Das Wunder der Rauhnächte“ und ich finde es derweil sehr bodenständig und frei genug geschrieben, um lustvoll seine eigene Version dieser Zeit zu erschaffen.



Ritual zum Jahresende

Mein Lieblingsritual zum Jahresende ist seit einigen Jahren eine Anregung von Laura Malina Seiler, Coach und Visionärin. Ich schreibe am 31. Dezember einen Brief an mein ICH in einem Jahr, also „Liebe Judith in einem Jahr“..

Dann lasse ich meiner Lust und Freiheit freien Lauf und schreibe nieder, was ich im Jahr 2021 alles erschaffen und umgesetzt habe. Das sind dann sowohl mentale als auch berufliche oder materielle Ziele. Und das Schönste dabei ist, dass ich mutig sein darf, alles, wirklich alles da rein zu schreiben, was ich mir wünsche, erlebt und gemeistert zu haben. Je mehr ich mir zutraue, desto mehr schaffe ich.



Je mehr ich mir selbst zutraue, desto mehr schaffe ich!


Und dann liebe ich es, mit diesem Gefühl des Tatendrangs und der Lebenslust ins neue Jahr zu starten :)


Macht es euch schön und genießt diese magische Zeit, gut, dass es so ist, wie es ist!


Ihr lest mich wieder im neuen Jahr, alles Liebe! 💛


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