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2021 – und wir machen es uns leicht

Juhuu, es wird ein geiles Jahr! Darf ich hier „geil“ schreiben? Also ich mach‘s einfach, weil dieses Jahr anders beginnen soll. Und eine Erkenntnis hat da für mich eine wertvolle Veränderung hervorgerufen:


Es darf leicht sein

Es darf leicht sein



Bin ich da wirklich sicher? Ist es denn erlaubt, „es sich leicht zu machen“? Zählt das dann als Arbeit und habe ich Erfolg dann überhaupt verdient?

Das waren meine ersten Gedanken, als ich das erst Mal über die Möglichkeit gestolpert bin, es mir selbst auch leicht zu machen. Oder es mir zumindest zu erlauben, anzunehmen, wenn es leicht ist. Denn ehrlich gesagt, ich habe es mir oft schwerer gemacht, als es sein müsste und mein Erfolg war nicht größer als jetzt, aber ich war von Zeit zu Zeit fassungslos, wie andere (wieder diese anderen) es einfach wagen können, es sich leicht zu machen. Das war für mich nicht in Ordnung und harte Arbeit war Bestandteil eines erfolgreichen Lebens.


Dass „erfolgreich“ hier für jede*n eine andere Bedeutung hat, zeigt uns einmal mehr unsere Freiheit, die das Leben uns bietet.

Für mich war ein Erfolg aber sehr lange Zeit an die Anstrengung davor geknüpft. Hart erarbeitet eben, verbunden mit wenig Lust, Freude oder Leichtigkeit. Andernfalls wäre es ja ein Vergnügen gewesen, keine Arbeit, die zum Erfolg führt. Das war meine Überzeugung und ich habe dieses Gefühl auch noch nicht aus allen Ecken meiner Zellen rauslocken können.



Durchbeißen mit Schweinehund im Schlepptau?

Schön langsam klingt das hier für die eine oder den anderen möglicherweise so, als würde ich mir das Leben neuerdings leicht und zu einfach gestalten – Frechheit! Natürlich ist mir bewusst, dass es im Leben auch die Fähigkeit braucht, Dinge auszuhalten und zu überbrücken. Bei jeder Steigung umzudrehen führe mich immer weiter hinunter und ich sähe nie die Einträge im Gipfelbuch oder den glasklaren Bergsee. Wie viele Möglichkeiten wären uns verborgen geblieben, hätte nicht irgendwer vor uns den ersten Schritt gewagt (#Columbus; ja, den # habe ich gerade erfunden..). Das meint also, dass das ZIEL mein Motor sein muss. Das, was ich erreichen möchte, ist mir wichtiger als die Hindernisse, denen ich ja auch neugierig begegnen darf. Ich sehe mich schon vorher am Ziel und diese Vorstellung ist so inspirierend, dass ich den Weg dahin natürlich schaffe! Jede*r von uns!! Und mein Schweinehund ist mein Buddy, weil ich durch ihn immer wieder geprüft werde, ob ich noch am richtigen Pfad bin; ob es sich lohnt, den Weg weiterzugehen. Seit Tiki Küstenmachers „Limbi“ heißt er bei mir übrigens ebenso, ich nenne eine hilfreichen Freundin ja auch nicht „Sau“.




Konkret

Um was geht es also? Die Verbindung von Erfolg und Leichtigkeit ist erlaubt, sogar erwünscht. Wir haben es alle verdient, ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen, das darf im besten Fall lustvoll und unhaltbar motiviert passieren. Dazu finden wir im Idealfall (wirklich nur im Idealfall?) ein Umfeld von Heimat, Beruf und Menschen, das uns inspiriert, das Beste aus uns zum Vorschein bringt und alle Lebensgeister in uns weckt.

Das erfordert natürlich auch Mut, da wir den Ausgang noch nicht kennen, aber unser Bauchgefühl und unsere Impulse sind sehr hilfreiche Begleiter auf diesem Weg (mehr dazu: https://www.ehrlichgesagt.com/post/heavy-mental-folge-deinen-impulsen).



Es lohnt sich

Es lohnt sich, die Leichtigkeit in sein Leben zu lassen und sich voller Vertrauen in das Abenteuer des Lebens zu begeben. Wenn es unüberwindbar scheint, frag um Hilfe, wenn kein Weg in Sicht ist, fühl deine Gefühle. Finde heraus, was du brauchst und was dich glücklich macht, denn darum geht es letztendlich 💛

Und das ist nicht nur eine nette Floskel, die vielleicht einige wenige umsetzen können. Nein, das kann Jede*r schaffen und die Möglichkeiten dafür hast DU bereits in dir.


Lass sie raus und denke GROSS


Was für eine Chance, dass es so ist, wie es ist. Alles Liebe! :)